Wie unsere Nussmuse entstehen

Wie unsere Nussmuse entstehen

Nussmus ist einer dieser AllTimeFavourites, die einfach immer gehen: aufs Porridge, im Smoothie, als Dip, im Dessert oder ganz ehrlich: direkt vom Löffel. 😌 
Aber wie wird Nussmus eigentlich so unglaublich cremig? Und warum setzt sich manchmal Öl ab? In diesem Artikel werfen wir einen kurzen Blick in die Produktion und darauf, was unsere vier Sorten unterscheidet. 

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Lisa Weichhart
19.01.2026
dans #Produits
Temps de lecture: 3 Minuten

Wie Nussmuse hergestellt werden

Die Herstellung von Nussmusen ist überraschend unkompliziert: Die Nüsse werden in einem großen Kessel fein vermahlen. Durch die permanente Bewegung entsteht Reibung und damit Wärme. Genau dabei passiert der spannende Teil: 

  • die Zellstrukturen der Nüsse brechen auf, 
  • das darin gespeicherte Öl tritt aus, 
  • Öl und Nussstückchen verbinden sich miteinander. 

Am Ende entsteht diese typische, gleichmäßige, pastenartige Konsistenz, die wir alle kennen. Danach wandert das Mus direkt ins Glas, wird verschlossen, etikettiert – fertig. 


Warum sich Öl manchmal absetzt 

Besonders bei Sorten ohne Zusätze – wie dem Cashewmus oder dem Mandelmus – kann sich nach einer Weile eine Ölschicht oben im Glas bilden. Das ist völlig normal, weil wir ohne Emulgatoren arbeiten. Sie verhindern, dass sich das Öl und die festen Nussbestandteile wieder voneinander trennen. 

Lösung: einmal umrühren, und das Mus ist wieder cremig wie vorher. 

Tipp: wenn du das Glas im Kühlschrank lagerst, trennt sich das Öl deutlich langsamer. 

Unsere vier Sorten im Überblick

1. Mandel-Kokos-Creme
Eine Mischung aus blanchierten Mandeln, Kokosraspeln und etwas BourbonVanille. Kokosblüten und Rohrzucker bringen leichte Süße mit, während die Kokosraspeln für eine dezente, etwas körnigere Textur sorgen. 

2. Cashew-Kaffee-Creme
Hier trifft Cashewmus auf Seeberger Kaffee. Der Kaffee bringt ein würzig‑schokoladiges Aroma mit, hat einen kräftigen Körper und wenig Säure. Dadurch bekommt die Creme einen klaren, aber ausgewogenen Kaffeegeschmack. Gesüßt wird sie mit Dattelsirup und Kokosblütenzucker. 

3. Cashewmus
Ein reines Mus aus 100 % gerösteten Cashewkernen. Mild im Geschmack, weich in der Konsistenz. Ideal, wenn du etwas Neutraleres zum Kochen, Backen oder als Topping suchst. 

4. Mandelmus
Besteht ebenfalls zu 100 % aus gerösteten Mandeln. Es hat ein intensiveres Mandelaroma und funktioniert in süßen wie herzhaften Gerichten. Die Konsistenz ist cremig und etwas dichter als beim Cashewmus. 

Kurz gesagt

Nussmus entsteht, je nach Sorte, durch nichts weiter als Nüsse, Bewegung und Wärme – und genau dadurch bleibt es so naturbelassen. Auch die Öltrennung ist ein normaler Teil davon und lässt sich schnell beheben. Die vier Sorten unterscheiden sich in Geschmack, Konsistenz und Einsatzmöglichkeiten, sodass für unterschiedlichste Küchenmomente die passende Variante dabei ist.